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Operations-Infos
- SwiveLock doppelreihig
- Univers IISchultertotalendoprotheseLatarjet
Die Univers II Schulter-Totalendoprothese wird zur Behandlung der Arthrose der Schulter eingesetzt und ersetzt die betroffenen Anteile des Schultergelenks.
Zunächst legt der Operateur das Schultergelenk frei. Auf dem Oberarmkopf wird eine Schnittlehre platziert. Dann werden durch die Lehre zwei Drähte in den Oberarmkopf gebohrt, um die Schnittführung zu bestimmen. Die Lehre wird entfernt. Der Humeruskopf wird mit einer Knochensäge abgetrennt, wobei der Draht als Referenz dient. Der obere Teil des Oberarmkopfes wird zusammen mit den Drähten abgetrennt. Mit einer Fräse wird ein Loch von der Schnittfläche zur Mitte des Humerusschafts gebohrt. In dieses Loch wird eine Stanze eingeführt, die Platz für die Prothese schafft. Nach Einsetzen einer Probeprothese widmet sich der Operateur der Pfanne. Eine Bohrführung wird auf der Pfanne zentriert. Durch die Führung wird ein Loch gebohrt. Mit einer Knochenfräse wird die Gelenkpfanne geglättet, bis frischer, blutender Knochen vorliegt. Dies ermöglicht ein Einheilen der Prothese am Knochen. Mit einer zweiten Führung wird jeweils ein Loch über und unter dem Mittelloch gebohrt. Der Knochen zwischen den Löchern wird entfernt. Mit einer Stanze wird das Loch länglich erweitert. Das Pfannenloch sowie die Rückseite der Prothese werden mit Knochenzement gefüllt. Dann wird die neue Pfannenfläche einzementiert. Nach Aushärten des Zements wird die Probeprothese aus dem Oberarmknochen wieder entfernt. Die endgültige Prothese wird in den Schaft eingeschlagen. Sie kann bei Bedarf ebenfalls zementiert werden. Es wird eine Probegelenkfläche aufgesetzt. Der Operateur testet die Beweglichkeit und Stabilität der Prothese. Wenn er mit dem Probeimplantat zufrieden ist, wird der endgültige Prothesenkopf auf den Schaft geschlagen, und die Operation wird zu Ende geführt.
Hinweis:
Die hier aufgeführten Informationen sollen keine Erkrankung oder Verletzung diagnostizieren oder eine geeignete Behandlung vorschlagen. Die vorgestellten Verfahren sind Behandlungsmöglichkeiten und -alternativen, jedoch nicht die einzig möglichen Lösungen für den Patienten. Die hier aufgeführten Informationen ersetzen keinesfalls das Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Diagnose und Behandlung.
(Quelle: Ortho Illustrated)


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