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Misteltherapie

Dr. Daniela Url

Seit Alters her gilt die Mistel als Naturheilmittel bei verschiedensten Erkrankungen. Der Anthroposoph Rudolf Steiner setzte vor über 90 Jahren die Mistel bei Krebserkrankungen ein. Die Misteltherapie vermag den Krebs zwar nicht zu heilen, verbessert aber das Allgemeinbefinden und steigert die Lebensqualität. Dies beweisen zahlreiche Studien. Die Misteltherapie steigert im Sinne einer Schaukeltherapie das Immunsystem, stimuliert und reizt es. Die Mistelpräparate gibt es in unterschiedlichen Stärken und Serien. Man beginnt zunächst mit der niedrigsten Dosierung und steigert dann langsam bis zur gewünschten Wirkung. Die Mistelpräparate werden, je nach Absprache mit ihrer Ärztin, in unterschiedlicher Frequenz subcutan unter die Haut injiziert. Die gewünschte Reaktion ist eine ca. münzgroße Rötung der Haut um die Einstichstelle, die aber auf keinen Fall größer als Handteller groß sein sollte. Bei schweren allergischen Erkrankungen, verschiedensten Autoimmunerkrankungen und Krebserkrankungen des Blut- und Lymphsystems sollte die Misteltherapie nicht angewendet werden.