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Kniegelenksarthrose / Gonarthrose

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Was ist eine Gonarthrose?

Die Gonarthrose (auch Kniearthrose, Kniegelenksarthrose oder Arthrose des Kniegelenks) ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks mit Abnützung des Knorpels. Diese führt schlussendlich dazu, dass Knochen an Knochen reibt. Die Gonarthrose gehört zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern und ist die häufigste Arthrose beim Menschen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit zu. Frauen sind häufiger als Männer von der Erkrankung betroffen.

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Verschiedene Arten der Gonarthrose

Man unterscheidet je nach Lokalisation der Knorpelabnützung zwischen:

Laterale Kniearthrose (Valgusgonarthrose):
Die degenerativen Veränderungen des Knorpels betreffen hier v.a. die äußeren Anteile des Knies. Sie tritt vor allem bei einer X- Beinfehlstellung auf.

Mediale Kniearthrose (Varusgonarthrose):
Hier sind von den Abnützungen bevorzugt die inneren (medialen) Anteile des Kniegelenks betroffen. Die Varusgonarthrose tritt vor allem bei einer O-Beinfehlstellung auf.

Retropatellararthrose (Femoropatellararthrose):
Hier liegen die degenerativen Veränderungen an der Rückseite der Kniescheibe (Patella) vor.

Pangonarthrose:
Hier sind alle Teile des Kniegelenks von den Abnützungserscheinungen betroffen.

Wie entsteht Arthrose?

Die Arthrose ist eine altersbedingte Abnutzung der Knorpelschicht. Sie kann aber auch die Folge von Verletzungen des Kniegelenks, wie bei Meniskusläsionen oder Kreuzbandrupturen sein. Starkes Übergewicht und Beinfehlstellungen, wie X- oder O- Beine begünstigen ebenfalls die Entstehung der Kniegelenksarthrose.

Was sind die ersten Symptome bei Arthrose?

Zu Beginn der Kniegelenksarthrose stehen zunächst nur belastungsabhängige Knieschmerzen im Vordergrund, die bei Fortschreiten der Abnützungserscheinungen auch in Ruhe und nachts auftreten.

Knieschmerzen im aktiven Zustand

Je nachdem, welche Teile des Kniegelenks von den arthrotischen Veränderungen betroffen sind, wird der Schmerz eher an der Innen- oder Außenseite des Kniegelenks angegeben. Bei der Retropatellararthrose beschreiben die Patienten Beschwerden vor allem beim Aufstehen, Treppensteigen und Bergabgehen.

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Was ist eine aktivierte Arthrose?

Unter der aktivierten Arthrose versteht man eine entzündliche Veränderung der Gelenksskapsel im arthrotisch veränderten Kniegelenk. Die Patienten leiden unter den Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung und Überwärmung verbunden mit Schmerzen.

Diagnostik mittels Röntgen

Neben der Erhebung der Beschwerden und der klinischen Untersuchung des Kniegelenks, reicht in der Regel eine Röntgenaufnahme des Kniegelenks zur Diagnosestellung aus. CT und MR Untersuchungen sind in Ausnahmefällen nötig.

Therapieformen der Gonarthrose

Gelenkerhaltende Therapien

Regelmäßige Bewegung in Form von Kräftigungs- und Bewegungsübungen können die Schmerzen oftmals lindern. Bei Übergewicht ist die Gewichtsabnahme zur Gelenksentlastung in jedem Fall angezeigt. Die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (nichtsteroidale Antirheumatika) bringt oftmals Erleichterung. Infiltrationen mit entzündungshemmenden Medikamenten (Cortison) oder Hyaluronsäurepräperaten führen meist zu einer Linderung der Beschwerden.

Gonarthrose und ACP Therapie

Bei leichten und mittelschweren Arthrosen macht die Behandlung mit Eigenblut (ACP Therapie) Sinn. Dadurch kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. In fortgeschrittenen Stadien mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität und hohem Leidendruck, ist die Implantation einer Knieprothese (künstlicher Gelenksersatz) sinnvoll sein.

Knie schmerzen - Arthrose - Behandlung - Ordination Dr. Url
Operation Kniegelenk - Ordination Dr. Url

Künstlicher Gelenksersatz (Knieprothese)

Nach Versagen sämtlicher konservativer Behandlungsmaßnahmen ist der Ersatz der abgenutzten Knorpeloberflächen durch einen künstlichen Gelenksersatz erfolgreich.

Wann ist eine OP notwendig?

Entscheidend für den Zeitpunkt der Operation ist der Leidensdruck des Patienten. Bei der Operation wird das Kniegelenk durch einen vorderen Längsschnitt eröffnet. Die abgenutzten Gelenksflächen werden nach einem speziellen Schnittplan bearbeitet und für die künstlichen Gelenksanteile vorbereitet. Beinachsenfehlstellungen können während der Operation korrigiert werden. Der eigene Bandapparat, die Gelenkkapsel und die Muskelkraft des Knies halten das künstliche Gelenk stabil.

Wie geht es nach der OP weiter?

Postoperativ erfolgt nach einer entsprechenden Schmerzmedikation eine rasche Mobilisation mit Hilfe von Physiotherapeuten. Der Gebrauch von Stützkrücken wird meist bereits vor der Operation den Patienten beigebracht und die Verwendung für sechs Wochen empfohlen. Eine Vollbelastung des Beines bis zur Schmerzgrenze ist sofort erlaubt. Nach dem Spitalsaufenthalt (in der Regel wenige Tage) sind eine ambulante Physiotherapie und eine Rehabilitation anzuraten.

Terminvereinbarung

Sie leiden an Symptomen die auf eine Kniegelenksarthrose hinweisen?

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