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Schulterarthrose und Schulterprothese

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Arthrose (Abnützung) des Schultergelenks

Da die Schulter nicht das ganze Körpergewicht tragen muss, ist die Arthrose dieses Gelenkes weniger häufig und die Betroffenen sind oft älter als Patienten mit Knie- oder Hüftgelenksarthrosen. Von der Schultergelenksarthrose sind mehr Männer als Frauen betroffen.

Wie kommt es zu einer Schulterarthrose?

Der Gelenksknorpel überzieht die Gelenksflächen des Oberarmkopfes und der Gelenkspfanne des Schulterblattes und sorgt dafür, dass wir den Arm schmerzfrei bewegen können. Ist der Gelenksknorpel abgenützt, so reiben die knöchernen Strukturen aufeinander, Schmerzen treten auf. Solche Verschleißerscheinungen können die Folge von Überbelastungen durch Arbeit und Sport sein. Aber auch Schäden an der Rotatorenmanschette, die das Gelenk gleichmäßig führt, Entzündungen oder Unfälle können zu diesen Abnützungserscheinungen führen.

Arthrose - Schulter - Ordination Dr. Url
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Welche Beschwerden macht eine Schulter Arthrose?

Zunächst treten unspezifische Schulterschmerzen auf, die mit den Jahren zunehmen. Das Liegen auf der betroffenen Seite tut weh, bestimmte Liegepositionen können nicht mehr eingenommen werden. Nach Belastung der Schulter treten Schmerzen auf, die Schulter kann nur eingeschränkt bewegt werden. Die Lebensqualität im Alltag und im Arbeitsleben ist eingeschränkt, auch Sport wird immer schwerer. Tätigkeiten wie Fenster putzen, das Herausnehmen von Dingen aus einem Regal, das Haarewaschen und -frisieren, sowie der Griff nach hinten (Schürzengriff) können nur schwer ausgeführt werden.

Woran erkennt man eine Schulterarthrose?

Um eine Schulterarthrose zu diagnostizieren, wird zuerst die Krankengeschichte des Patienten genau erhoben. In weiterer Folge wird die Schulter untersucht, die Bewegungsfähigkeit wird beurteilt, verschiedene Tests werden durchgeführt. Im Röntgen wird die Weite des Gelenksspaltes beurteilt und festgestellt, ob Knochensporne, Knochenzysten oder Verformungen des Oberarmkopfes vorliegen.

Wann muss eine Schulterarthrose operiert werden?

Schulterarthrose konservative Behandlung

Anfänglich behandelt man die Symptome mit Schmerzmitteln und kräftigt die Muskulatur durch Physiotherapie. Knorpelaufbaupräparate, Infiltrationstherapien mit Hyaluronsäure oder Eigenblut (ACP) können zu einer Besserung der Beschwerden beitragen. Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen oder wenn die Arthrose stärker fortgeschritten ist, ist eine Operation notwendig.

Schmerzen und Behinderungsgrad

Abhängig davon wie stark die Schmerzen des Patienten sind und wie sehr seine Beweglichkeit eingeschränkt ist, wählt man den Zeitpunkt, um das Schultergelenk durch eine Prothese zu ersetzen. Dabei werden die kaputten Gelenksteile durch ein künstliches Gelenk (Schulterprothese) ersetzt.

Arthrosen des Schulter- und Schultergelenks - Ordination Dr. Url
Schulterprothese - Ordination Dr. Url

Wie verläuft die operative Implantation einer Schulterprothese?

Abhängig von der Art und Schwere der Knorpelschädigung und insbesondere von der Intaktheit der Rotatorenmanschette entscheidet der Chirurg welches Prothesenmodell passend ist. Man unterscheidet anatomische Prothesen, hier wird der Oberarmkopf durch einen künstlichen Kopf ersetzt, von inversen oder umgekehrten Prothesen. Hier wird die natürliche Pfanne durch ein konvexes Implantat (Glenosphäre) ersetzt. Anstelle des natürlichen Kopfes wird ein konkaves Implantat eingesetzt, also das Gelenk umgekehrt. Diese Form der Schulterprothese ist notwendig, wenn die Rotatorenmanschette defekt ist.

Planung der Prothese

Zur exakten Planung ist ein MRT des Schultergelenkes erforderlich, um den Zustand der Rotatorenmanschette zu überprüfen. Zur weiteren Planung erfolgt in der Regel die Durchführung eines Computertomogrammes. Mit speziellen 3D Programmen kann man die Prothesengröße sowie die Resektionsebenen am Knochen bestimmen und somit schon vor der Operation ein exaktes Bild der individuellen Prothese zeichnen.

Implantation einer Schulterprothese?

Die Operation erfolgt über einen Hautschnitt im vorderen Bereich des Schultergelenkes. Heutzutage werden die meisten Schulterprothesen ohne Zement eingebracht. Die Prothesen sind wesentlich kleiner geworden (Kurzschaft, schaftlos) was einen eventuellen Wechsel oder Umbau sehr vereinfacht. Die Operation dauert zirka 90 Minuten und wird in Vollnarkose durchgeführt.

Postoperative Therapie

Der Arm wird für sechs Wochen ruhig gestellt. Bereits am zweiten Tag startet man mit Bewegungsübungen. Nach dem Ersatz des Schultergelenks ist es unbedingt empfehlenswert eine Rehabilitations-Therapie zu machen. Diese sollte aber frühestens acht Wochen nach der Operation beginnen.

Planung Schulterprothese - Ordination Dr. Url

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