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Misteltherapie

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Die Misteltherapie in der Krebsbegleitung

Die Misteltherapie versteht sich als begleitende Behandlungsform der schulmedizinischen Therapie, welche im Zentrum der Behandlung steht.

Was bewirkt die komplementäre Misteltherapie?

Sie kann die Nebenwirkungen klinischer Krebstherapien abschwächen und Patienten helfen, die Folgen von Operationen, Chemo- und Bestrahlungstherapien besser zu überwinden. Damit kann die Effizienz und der Erfolg der schulmedizinischen Behandlung gesteigert werden und so die Lebensqualität deutlich verbessert werden.

Misteltherapie Ordination Dr. Daniela Url
Misteltherapie Ordination Dr Url

Die Mistel als Heilpflanze

Die weißbeerige Mistel (Viscum album) ist ein auf Bäumen wachsender Halbschmarotzer, der sich durch Besonderheiten in Wachstum und Blütezeit deutlich von anderen Pflanzen unterscheidet. Sie hat eine kugelige Form mit immergrünen Blättern mit typischer Blüte- und Fruchtzeit im Winter. Bereits seit dem Altertum ist die Mistel als Heilpflanze bekannt. Im Jahr 1920 wurde die Mistel erstmals im Rahmen der Behandlung bei Krebs eingesetzt.

Wie wirkt die Misteltherapie?

Die Mistel steigert die eigenen Abwehrkräfte, bessert die oft auftretende Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Auch Schlaf, Stimmung und Allgemeinbefinden werden deutlich verbessert.

Misteltherapie Anwendung:

Mistelpräparate für die Krebstherapie gibt es ausschließlich in Ampullenform. In der Regel wird der Wirkstoff subkutan, das heißt unter die Haut, in einem Winkel von 45° gespritzt.

Was sind geeignete Injektionsstellen?

  • Bauchdecke
  • Oberschenkel
  • event. Oberarm
  • Injektionsort immer wechseln
  • NICHT in entzündete Stellen, Narbengewebe, in vorhandene oder geplante Bestrahlungsfelder
  • bei Brustkrebs NICHT in Arm oder Brust auf der operierten Seite
Misteltherapie - Ordination Dr. Daniela Url
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Therapiestart und Verlauf:

Üblicherweise beginnt man mit der niedrigsten Dosis und es folgt eine langsame Steigerung bis zum wirksamen Bereich. Es erfolgen 2 bis 3 Injektionen pro Woche. Eine optimale Dosis ist erreicht, wenn es zu einer Rötung mit oder ohne Schwellung an der Einstichstelle kommt. Diese tritt etwa 12 bis 24 Stunden nach der Injektion auf und sollte einen Durchmesser von 1 bis 5 cm aufweisen.

Misteltherapie als Dauermedikation in der Erhaltungstherapie

Wenn die optimale Dosis gefunden ist, erfolgt die Erhaltungstherapie, die über mehrere Jahre andauert. Dabei wird die Dosierung immer wieder reduziert und gesteigert, um das Immunsystem zu stimulieren. Dazwischen erfolgen infektionsfreie Intervalle.

Wann darf die Misteltherapie nicht eingesetzt werden?

  • Überempfindlichkeit und Allergien gegen Mistelextrakte
  • wenn Sie gerade an einer akut entzündlichen oder hochfieberhaften Erkrankung leiden
  • Vorsicht ist geboten bei ausgeprägten Schilddrüsenüberfunktionen, Allergieneigung und Autoimmunerkrankungen

Bei welchen Symptomen muss ich meinen Arzt aufsuchen?

  • Entzündungsreaktionen um die Einstichstelle, die größer als 5 cm im Durchmesser sind
  • bei hohem, oder länger als 2 Tage andauerndem plötzlichen Fieber
  • bei Hautreaktionen, wie Nesselausschlag oder Schwellungen im Gesichtsbereich suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf
Misteltherapie - Frau Dr. Url - Ordination Dr. Url

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