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Schwangerschaftsbegleitende Akupunktur

Dr. Daniela Url

Vielen Frauen geht es während der Schwangerschaft besser als je zuvor, während anderen die Veränderungen, die der Körper in dieser Zeit durchläuft, zu schaffen machen. Schwangerschaftstypische Beschwerden können Übelkeit, Sodbrennen oder Rückenschmerzen sein.
Viele Beschwerden während der Schwangerschaft können mit Akupunktur sanft und für das Baby unbedenklich, behandelt werden
Auch hat sich die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung in den letzten Jahren zunehmend etabliert. Nach einer Studie der Mannheimer Frauenklinik kann die Geburtsdauer im Schnitt, gegenüber nichtakupunktierten Erstgebärenden, um ca. 2 Stunden verkürzt werden (1998, A. Römer et al). Sinnvoll sind wöchentliche Behandlungen ab der 36. SSW von jeweils ca. 30 Minuten um die werdende Mutter in einen energetisch ausgeglichenen Zustand zu bringen. Akupunktiert werden neben seelisch ausgleichenden Punkten auch solche, die den Geburtsschmerz und die Geburtsdauer positiv beeinflussen. Viele Frauen erleben die Akupunktur als generell positiv, da sie plötzlich mehr Energie und Lebensfreude und weniger Ängste verspüren, was laut chinesischer Vorstellung darauf zurück zu führen ist, dass die Lebensenergie „Qi“ wieder freier durch den Körper fließen kann.
Auch nach der Geburt kann die chinesischen Medizin sehr viel Positives beeinflussen. Durch die Geburt verliert jede Frau Qi und Blut. Nach chinesischer Sicht sollten Blut, als auch Qi, rasch ergänzt werden, da diese für die Milchbildung wichtig sind. In China kommt die Qi und Blut stärkende Hühnersuppe zum Einsatz:
• frisches Huhn
• Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel
• Salz, Pfeffer
• 1 Stück Ingwer, evtl.1 Stück Ginseng- oder Angelikawurzel.
• Alles zusammen in 3-4 Liter Wasser mindestens vier Stunden leicht köcheln lassen, danach abseihen
• Ab der Geburt einige Wochen 2-3 Tassen pro Tag trinken