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Mobilität im Alter

Johanna Ortner - Mobilität im Alter - Ordination Dr. Url

Mobilität im Alter

Soviel Bewegung wie möglich

Wer im Alter fit und aktiv bleiben möchte, sollte früh damit beginnen, etwas für seine Mobilität zu tun.
Physiotherapeutin Johanna Ortner zeigt, dass man schon mit einfachen Übungen und Bewegungsabläufen
im Alltag viel zur Erhaltung seiner Beweglichkeit beitragen kann.

Kleine Zeitung, 23.März 2016

Ihre Antworten dazu lesen Sie hier:

Bereits leichte Übungen wie Kniebeugen und Co. helfen, auch am Lebensabend ein aktives Leben führen zu können. Wer seine Bequemlichkeit besiegt und den Alltag aktiv meistert, dem wird es der Körper danken.

Welche Übungen raten Sie Menschen, die noch fit sind und es auch bleiben möchten?
JOHANNA ORTNER: Es gibt viele gute Übungen die man einfach zuhause durchführen kann: Leichte Kniebeugen, Stand auf den Zehenballen, Schwingen der Arme, sowie Einbeinstand – mit der Möglichkeit, sich eventuell irgendwo anzuhalten – sind dafür gut geeignet. Zusätzlich sollte man sich so viel wie möglich im Freien fortbewegen, also gehen, laufen oder radfahren.

Gibt es Übungen, die jeder – unabhängig von seinen körperlichen Befinden – machen kann, um im Alter mobil zu bleiben?
ORTNER: Fast jeder kann seine kleinen Gelenke der Finger oder Zehen bewegen oder die Schultern und Sprunggelenke kreisen. Das mobilisierende Heben und Senken der Arme geht beispielsweise auch im Sitzen.

Wie sollte man seinen Alltag verändern, um fit zu bleiben?
ORTNER: Der Alltag eines jeden Menschen sollte so gestaltet sein, dass man versucht, Bewegung mehr Platz anzuberaumen und die Bequemlichkeit hintan zu stellt. Dabei können kleinere Einkäufe zu Fuß bestritten und auch die Stiege anstelle des Lifts benützt werden. Man sollte sich bewusst werden wie wertvoll solche scheinbar unwesentlichen Bewegungen sind – der Körper wird es einem danken!

Soll man sich, sobald man bemerkt, dass man gebrechlicher wird, Erleichterungen wie beispielsweise Treppenlifte zulegen?
ORTNER: Prinzipiell gilt: je mehr Bewegung umso besser. Beweglichkeit und Eigenständigkeit bedeuten Unabhängigkeit und Flexibilität. Motivation spielt dabei natürlich eine große Rolle. Bewegung muss aber trotzdem Spaß machen und schmerzfrei möglich sein. Der Einsatz von Hilfsmitteln wie beispielsweise Treppenlift, Badesitze muss immer individuell betrachtet werden und sollte vorher mit einer Fachperson besprochen werden. Sind verschiedene Bewegungsabläufe nicht mehr selbstständig möglich, kann der Einsatz von solchen Hilfsmittel eine enorme Erleichterung und somit Verbesserung der Lebensqualität bedeuten.

Kann man an jedem Punkt seines Lebens etwas für die seine Fitness tun?
ORTNER: Es ist nie zu spät für Bewegung. Sie muss jedoch immer an die momentane Situation angepasst werden. Je schwieriger es für einen Menschen ist sich selbst zu bewegen desto eher muss er sich Hilfe von außen holen: jemanden der bei den Bewegungen und Transfers unterstützend dabei ist oder mithilft.

Sind Männer oder Frauen fitter?
ORTNER: Schaut man sich eine Seniorenturngruppe an so trifft man auf 20 Frauen meist nur einen Mann. Gerade bei älteren Leuten sind es die Frauen die sich mehr um ihre Fitness bemühen. Sie lassen sich schneller motivieren und sehen im Turnen und Bewegen auch mehr den gesellschaftlichen Aspekt.

Diplomphysiotherapeutin Johanna Ortner